Die Sportanlage des FSV Buchenau

Das Sportheim des FSV Buchenau

Wir planen für das Jahr 2018 einen Sportheim-Neubau.


Die gesamte Maßnahme soll eine Investition in die Zukunft
unseres Nachwuchses sein.


Das im Jahr 1979 fertig gestellte Gebäude soll komplett abgerissen und neu aufgebaut werden.


Weitere Infos demnächst....


Bewilligungsbescheid durch Finanzminister Schäfer übergeben

Auf dem Adventsmarkt des FSV Buchenau hat Finanzminister Thomas Schäfer den Bewilligungsbescheid für den Umbau des Vereinsheims übergeben.

Hessische Landesregierung steuert 80.000 Euro bei

Förderungen und Zuschüsse machen einen Großteil des Finanzierungskonzepts für die Baumaßnahme des FSV Buchenau aus. 

Passend zum Adventsmarkt hatte Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) dem FSV-Vorstand einen Förderbescheid über 80 000 Euro aus den Mitteln des Investitionsprogrammes „Sportland Hessen“ überreicht. Dadurch werde nachhaltig zum Erhalt des Breitensports in Hessen beigetragen, erklärte Schäfer.

Foto links: von rechts: Finanzminister Thomas Schäfer, FSV-Vorsitzender Armin Tiemann und der 2. Vorsitzende des FSV Buchenau, Florian Kamm.

Hier die Pressemeldung aus dem Finanzministerium dazu:


Außerordentliche Mitgliederversammlung des FSV Buchenau am 14.12.2017 

Grund: Neu- und Umbau des Vereinsheims 

Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden Armin Tiemann hatte an diesem Abend ab 19 Uhr der Sprecher des Bauausschusses, Franz Kern (Foto links), das Wort. 

Schon Anfang Januar soll es laut Franz Kern losgehen. Zunächst müsse das Kassenhäuschen und die Garagen ausgeräumt und abgerissen werden, danach sei das Sportheim an der Reihe. Wenn alles gut läuft, sollen diese Arbeiten in den ersten zwei bis drei Monaten 2018 erledigt sein. 

Voraussetzung ist natürlich, dass bei den verschiedenen Arbeitseinsätzen stets die erforderliche Zahl an Helfern anwesend sei, machte Kern deutlich. In der Finanzierung des Bauprojekts ist eine Eigenleistung des Vereins in Höhe von 40.000 Euro vorgesehen. Das entspreche etwa 2000 Arbeitsstunden, rechnete Kern vor. 

Der Plan der Buchenauer Fußballer ist auf jeden Fall recht ehrgeizig, denn bis Ende Juli sollen die Bauarbeiten an dem neuen Sportheim abgeschlossen sein. Das wird übrigens nicht größer, als das bestehende, machte Kern deutlich. Nur die Raumaufteilung sei anders.


Wärmepumpe und Solareinheit sorgen für Wärme

Dadurch sollen die Energiekosten drastisch gesenkt werden. Öl bzw. Gas kommen künftig in Buchenau nicht mehr zum Einsatz. Stattdessen sorgt eine Wasser-Luft-Wärmepumpe mit Solareinheit dafür, dass es im Gebäude warm wird. Die Außenwände werden massiv gemauert, im Innenbereich wird es Ständerwände geben

Kern erläuterte auch noch einmal, warum eine Sanierung des bestehenden Gebäudes keine Alternative zum Neubau dargestellt habe. „Das Sportheim wurde 1978 gebaut. Allein in den beiden vergangenen Jahren hatten wir 5000 Euro an Reparaturkosten.“ Hinzu kämen hohe Energiekosten aufgrund mangelnder Dämmung und der maroden Bausubstanz des Gebäudes. „Eine Sanierung hätte am Ende genauso viel gekostet und wir hätten keine Zuschüsse bekommen“, verdeutlichte er.

Hessische Landesregierung steuert 80.000 Euro bei 

Näheres dazu - siehe Beitrag oben

Hinzu kommen 32.500 Euro vom Landkreis Marburg-Biedenkopf, 15.000 Euro von der Gemeinde Dautphetal und 8.000 Euro vom Landessportbund Hessen. Zudem bekomme der Verein rund 80 Prozent der Vorsteuer (Mehrwertsteuer) aus den Rechnungen, die er beim Neubau des Sportheims bezahlen muss, wieder, erläuterte Franz Kern. Das sei eine Summe von rund 54 000 Euro. Zusammen sei das ein Betrag von rund 190.000 Euro, der nur aus Fördermitteln oder Steuerrückerstattungen bestehe. 52.000 Euro steuere der FSV aus der eigenen Tasche bei. Bleibe ein Fehlbetrag von 140.000 Euro, der über zwei Darlehen von der VR Bank und der Gemeinde finanziert werden solle. Diese sollen jährlich mit 12.000 Euro zurückgezahlt werden, was hauptsächlich über die Bandenwerbung finanziert werde, berichtet Franz Kern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 422.000 Euro. 

Nicht berücksichtigt bei der Rechnung sind jedoch das Inventar und die Ausstattung des Sportheims. Was aus dem alten Haus genutzt werden kann, wird natürlich verwendet. Dennoch sind alle Mitglieder aufgefordert, günstige Angebote und Kontakte den FSV-Verantwortlichen zu melden. Jeder kann helfen, dem Verein beim Bau und der Ausstattung Geld zu sparen. 

Die Abstimmung machte keine Probleme - 100% Zustimmung durch die anwesenden Mitglieder

Mit einer 100 prozentigen Zustimmung hatten sicherlich nicht alle an diesem Abend gerechnet, aber die detaillierte und begründete Schilderung von Franz Kern hatte offensichtlich alle im Saal überzeugt. 

Der FSV-Vorsitzende danke abschließend insbesondere dem Bau- und Finanzausschuss, die hervorragende Arbeit geleistet hätten. „Mit dem Neubau haben wir eine Menge Arbeit vor der Brust. Aber der FSV hat in den vergangenen beiden Jahren einiges geschafft und ich bin mir sicher, dass wir auch das schaffen werden“, zeigte sich Vorsitzender Armin Tiemann zuversichtlich.


Übrigens, bereits Anfang Januar soll es losgehen mit den Abrissarbeiten....

Erster Arbeitseinsatz am Samstag 6. Januar 2018

 

Alles muss raus beim FSV

NEUBAU  - Sportheim in Buchenau wird an den kommenden Wochenenden leer geräumt

 


„Alles muss raus!“ – dieses Schlussverkauf-Motto trifft derzeit auch auf den FSV Buchenau zu. Seit Samstag sind die Mitglieder damit beschäftigt, ihr Vereinsheim leer zu räumen. Sie machen damit den Weg frei, für den Neubau des Gebäudes in Buchenau.

Mit schwerem Hammer, Ziegenfuß und Stemmeisen sind rund 30 Mitglieder des FSV „Lahnlust“ an diesem Samstag bereits in den frühen Morgenstunden zugange. Das Ziel an diesem Tag: „Der Ausbau des Mobiliars im und das Ausräumen der Garage“, sagt Armin Tiemann. Gemeinsam mit Tobias Freund bildet er derzeit die Vorsitz-Doppelspitze des FSV. Dem Interieur des Kassenhäuschens und der Garagen wird als Erstes zu Leibe gerückt.

Knapp eine Stunde nach Beginn des Arbeitseinsatzes sind Tobias Freund und andere FSV’ler bereits fünf mal zwischen dem Vereinsheim und der Carlshütte hin und her gependelt. Dort wurde den Sportlern ein großer Abstellraum zur Verfügung gestellt. „Dort lagern wir das, was wir auch im neuen Heim gebrauchen können zwischen“, sagt Pressewart Eberhard Dersch.

„Es ist schon ziemlich unglaublich, was sich über die Jahrzehnte ansammelt“, sagt Franz Kern, Mitglied des Bauausschusses des Fußballvereins und stellvertretender Jugendleiter, und wuchtet einen schweren Karton mit Pokalen vor sich her.

Für den Rückbau des bestehenden Gebäudes beauftragt der FSV Buchenau eine Fachfirma

Von einem Teil davon und weiteren Erinnerungsstücken wie Wimpel und Co. wird sich der FSV im Zuge der Ausräum- und Bauarbeiten wohl trennen. „Manche der Sachen sind über 30 Jahre alt. Wir können nicht alles aufheben“, sagt Vorsitzender Armin Tiemann. „Dann ist das neue Sportheim direkt vollgestellt.“

Manche (Wander-)Pokale, die einen großen ideellen Wert für die „Lahnlust“-Sportler besitzen, werde man aber selbstverständlich aufheben, ergänzt Franz Kern.

Überhaupt wird nicht alles eingelagert: Bei der Eckbank aus dem Gastraum entscheidet der Vorstand kurzerhand, dass das durchgesessene Sitzmöbel dem Hammer zum Opfer fällt. Mehre Kühlschränke werden dieser Tage über Integral entsorgt. „Die sind uralt. Wir machen den Neubau ja auch aus energetischen Gründen. Da müssen wir mit diesen Dingern nicht mehr ankommen“, sagt Ulrich Freund vom Spielausschuss.

Theke und Zapfanlage seien hingegen noch gut in Schuss. Trotzdem soll für das neue Heim eine neue angeschafft werden. Vorsitzender Tobias Freund hat deshalb die aktuelle Theke zum Verkauf bei eBay-Kleinanzeigen ins Netz gestellt.

Wie geht es jetzt weiter? An den folgenden drei Samstagen (13., 20. und 27. Januar) sind die Mitglieder des Vereins jeweils ab 9 Uhr zu freiwilligen Arbeitseinsätzen aufgerufen. Ist alles leer geräumt, soll der Gebäudekomplex, der aus den späten 1970er Jahren stammt, abgerissen werden. „Das machen wir aber nicht selbst, sondern wir beauftragen eine entsprechende Fachfirma“, stellt Armin Tiemann klar. Voraussichtlich im Februar soll es so weit sein. „Wir denken, dass der Rückbau verhältnismäßig schnell gehen wird. Das Ausräumen nimmt viel Zeit in Anspruch“, sagt er.

Bis Ende Juli soll das neue Sportheim an gleicher Stelle stehen. „Ambitioniert, aber wir denken, dass können wir schaffen“, sagt der Vorsitzende. Dann muss er weiter. Die nächste Fuhre wartet.

Der Bericht dazu von Christian Röder im Hinterländer Anzeiger vom 08.01.2018


Arbeitseinsätze an den folgenden Samstagen (13., 20. und 27. Jan., sowie 03. Febr. 2018)

Die bisherigen Arbeitseinsätze liefen zur vollsten Zufriedenheit der FSV-Verantwortlichen ab. 

Bis zu 40 Vereinsmitglieder fanden sich an den jeweiligen Samstagen auf dem Sportplatz in Buchenau ein. Am 27. Januar fanden dann die ersten Abbrucharbeiten am Vereinsgebäude durch ein Fachfirma statt (Fotos: Dersch).

Abbrucharbeiten am Vereinsheim des FSV Buchenau
Anfang Febr. 2018 stand dann nichts mehr vom VereinsheimAnfang Febr. 2018 stand dann nichts mehr vom Vereinsheim